Freie Projekte für Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft

Was heißt das?

Zur Kultur gehört Kunst, zur Bildung gehört Beteiligung, zur Zivilgesellschaft gehört Demokratie!

Diese Schlagworte stehen für meine Fragen an das Leben, die ich gewissermaßen zum Beruf gemacht habe. Ich bin tätig für Kulturzentren, Bildungsinitiativen und zivilgesellschaftliche Akteure und arbeite überwiegend in und mit Gruppen.

“Frei” heißt, dass die Tätigkeiten in unabhängigen und kreativen Kontexten entstehen. “Projektarbeit” beschreibt den Modus, eine Idee Wirklichkeit werden zu lassen: kooperativ, partizipativ und zielorientiert!

Etwas konkreter bitte...

Mit einigen Kurven in meiner Bildungsbiographie war ich stets auf der Suche nach der “guten” Schule – nach sinnorientierter und zeitgemäßer Bildung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Gelandet bin ich der Jugendarbeit, mit der bisher prägendsten beruflichen Erfahrung als Geschäftsführer der Jugendkulturplattform ArTik e.V. Seit Anfang 2019 bin ich nun freiberuflich selbständig. Hier finden Sie ein paar Beispiele meines heutigen beruflichen Alltags:

Kultur

Bildung

Zivilgesellschaft

ÜBER MICH

Geboren wurde ich 1983 in Osnabrück, wo ich aufgewachsen bin und meine Jugend verbracht habe. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr bin ich 2003 nach Freiburg im Breisgau gezogen. 2007 beschloss ich mitten im Studium, mich vorerst in München der Kunst zu widmen. Doch seit 2010 lebe ich wieder in Freiburg, schloss 2013 das Studium ab und entwickelte eine Berufsidee, die mich in die Jugendarbeit führte. Seit Anfang 2019 bin ich hauptberuflich selbständig. Was mich in dieser Arbeit tagtäglich umtreibt und interessiert, sind Menschen und deren Fragen: die Begegnungen, die Gespräche und die Zusammenarbeit für eine Welt von morgen – und das schon heute!

SELBSTVERSTÄNDNIS

Ich bin davon überzeugt, dass die Welt viele Herausforderungen mit sich bringt. Sei es die Frage nach fairen Bedingungen des Aufwachsens junger Menschen, die Klimafrage, wirtschaftliche Herausforderungen eines neo-liberal geprägten Geldsystems, politische Entwicklungen, die eine handfeste “Krise” der Demokratie vermuten lassen, die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten durch soziale Medien, Kunst und Kultur oder die Notwendigkeit, sich am Beginn des digitalen Zeitalters ein Leben lang zu bilden – am Ende steht ein Mensch in einer unübersichtlich gewordenen Welt, in der es sich fortwährend zu orientieren gilt. Auch aus persönlichen Erfahrungen heraus empfinde ich dies als Auftrag, heute das bestmögliche für ein lebenswertes Leben von morgen zu tun.

Dabei verstehe ich mich als “Multiplikator” öffentlicher Angelegenheiten, etwa im Kontext (kommunal-)politischer Zusammenhänge sowie als “Dolmetscher” für und “Brückenbauer” zwischen heterogenen gesellschaftlichen Milieus, unterschiedlichen Generationen, Online- und Offline-Filterblasen oder gesellschaftlichen Welten, die sich manchmal nicht verstehen, da sie eine exklusive Sprache entwickelt haben. Diesen Umständen konstruktiv zu begegnen, gelingt meiner Überzeugung nach vor allem durch selbstwirksame Erfahrungen, durch lebendige Projekte, die nicht in einem Schonraum agieren, sondern eine Wirkung in der Welt zu erzeugen suchen – verstanden als ko-konstruktiven Prozess, der gesellschaftliche Verantwortung mit einschließt. In diesem Sinne folge ich Joseph Beuys mit den Worten “Wer nicht denken will, fliegt (sich selber) raus!”, der Frage: “Ist das Bildung oder kann das weg?” und dem Sinnspruch:

“Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: die, die können sollen, müssen auch wollen dürfen!”

Schwerpunkte

Kultur

Kultur – das bedeutet in erster Linie die Arbeit mit den Künsten! Kunst ist kein Luxus, Kunst ist notwendig. Vor allem im Kontext kreativer Prozesse mit jungen Menschen geht es um den größtmöglichen Freiheitsausdruck. “Hier zeige ich mich” und darf Utopien entwerfen! Dabei entstehen neue Erfahrungswelten – und das spielerisch.

Bildung

Bildung bedeutet Selbstvergewisserungsarbeit: Wer bin ich? Und wo möchte ich hin? Bildung geht über die Schule hinaus und dauert ein Leben lang. Durch das Erleben von Freiheit, Verantwortung und Beteiligung in selbstorganisierten Prozessen sind die zentralen Gelingensbedingungen benannt – deshalb arbeite ich hauptsächlich in Projektsettings.

Zivilgesellschaft

Eine starke und unabhängige Zivilgesellschaft ist unerlässlich – als Korrektiv und Katalysator für aktuelle demokratische Herausforderungen: wie muss sich die repräsentative Demokratie also erneuern? Diese Frage beschäftigt so viele Menschen wie nie zuvor – hier liegt derzeit mein Arbeitsschwerpunkt.

Meine Leistungen

Ich biete ein vielfältiges Portfolio: über Moderationen, individuelle oder institutionelle Prozessbegleitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Workshops, Seminare oder Vorträge. Es gibt nicht die eine Leistung und ebenfalls nicht den fixen Stundensatz. Aus den zahlreichen gesellschaftlichen Dialogprozessen, in die ich beruflich eingebunden bin, ergeben sich in der Regel individuelle und “maßgeschneiderte” Aufträge. Es entspricht meinem Selbstverständnis, dies gemeinsam mit Ihnen herauszufinden. Sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Referenzen

Presse

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